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Das Volk der Kirgisen wird zum ersten Mal in chinesischen Chroniken aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. erwähnt. Im 4. und 3. Jh. v. Chr. waren kirgisische Stämme ein Teil der mächtigen Nomadenbündnissen, die die das Interesse Chinas vertraten. Es war genau die Zeit, als der Bau der Chinesischen Mauer begann. Im 2.-1. Jh. v. Chr. wechselten ein Teil der kirgisischen Stämme die Waffen gegen ein friedliches Leben in Gebieten am Enesei ("Ene-Sai", kirg. "Mutter- Fluß") und Baikal ("Bai-Kel", kirg. "Reicher See"). Das war der Ort ihres ersten Staates - Kirgisischer Kaganat (Khanat) - der von 6. bis 13. Jh. existierte. Von der Mitte des 9. bis zum Beginn des 10. Jh. umfaßte der Kirgisische Kaganat Südsibirien, Mongolei, Baikal, weite Regionen am Fluß Irtysch, einen Teil des Kaschgars, Issyk- Kul- Region und Talas. Das war nicht nur die Periode der Eroberungen sondern auch des blühenden Handels mit China, Tibet, Zentral- und Mittel- Asien. Unter dem Einfluß der Mongolischen Einwanderer begannen die Kirgisen, in Richtung Tian Shan zu ziehen, besonders unter der Herrschaft von Dschingis Khan "edler Kriger" (chin.), der damals ein vorbildliches Reich schuf (Mongolisches Reich), gegenüber den Feinden aber Blut und Asche hinterließ. Der heutige Kirgisstan war damals ein Teil der Erbe seines zweiten Sohnes Tschaghatai. Danach gelangen die Kirgisen unter die Herrschaft von Tamerlan. Im 17. Jh. wurden sie von Uiguren erobert und schließlich kamen im 19. Jh. in Abhängigkeit des Khanats Kokand. Im 19. Jh. rollten die Russischen Streitkräfte langsam über die Städte von Kokand Khanat. 1862 wurde das Gebiet mit heutigen Kirgisstan dem Russischen Reich eingegliedert. Bis zur Russischen Revolution 1917 wurde die Region als Teil der Provinz Turkestan regiert. 1921 wurde das Gebiet ein Teil der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (ASSR) Turkestan innerhalb des Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR). 1924 wurde die Region zum Karakirgisischen Autonomen Gebiet der Kirgisischen ASSR. Und 1936 wurde Kirgisstan zur Kirgischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 wurde Kirgisstan zur unabhängigen Republik. Seitdem gehört Kirgisstan der GUS, Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, an. 1992 schloß sich Kirgisstan den Vereinten Nationen, UN, an. Am 31. August wird Unabhängigkeitstag und am 2. Dezember Nationaltag gefeiert. |
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| Quelle: www.kyrgyz-web.com | |